Christian Dasbach fordert neue Sicht auf das Scheitern

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Energie -Dialog der evb

Ein Geschäftsmodell, bei dem ein Scheitern nicht möglich ist. Wer möchte auf diesen unternehmerischen Zug nicht aufspringen ? Aber funktioniert das ? Für Christian Dasbach, Gründer der „FuckUp-Nights Ruhr“ lautet die Antwort ganz klar: Ja ! Seine Argumente für diese Aussage hat der 31-jährige Unternehmer in einem unterhaltsamen und dennoch äußerst informativen Vortrag seine zahlreichen Zuhörern beim „Energie-Dialog“ der Energieversorgung erläutert.

„Kultur des Scheiterns “ unter diesen Titel hatte der zurzeit in Essen lebende Dasbach seine kurzweiligen Ausführungen in der evb-Geschäftstelle gestellt.

„Ich bin selbst mehrfach als Unternehmer gescheitert“, hielt er sich auch in Beckum an das Konzept seinens Eventformats „Fuck- up -Nights“ bei dem auch prominenten Unternehmern einem interessierten Publikum über ihr berufliches Scheitern berichten.

Der 31 – Jährige erzählte seine persönliche Geschichte, Bankausbildung, Anstellung bei einer grossen Privatbank in Düsseldorf, BWL-Studium und dann der „Ausstieg“ in ein selbstbestimmtes Leben. Er berichtete von seiner Selbstständigkeit, dem Internetverkauf von zunächst schwarzen Herrensocken ( keiner, den ich nicht kenne, hat sie gekauft“ ,“dann von rotem Damenschmuck ( „die Farben waren falsch, ich hatte 80 Prozent Rücklauf“) schließlich von Kaschmir- Pullovern für Reisende ( “ die gingen weg wie warme Semmeln, bis zu einer Konkurrenzabmahnung weges eines Fehlers „). Fazit des 31 -Jährigen: Immer gescheitert. Genau solche Geschichten stehen auch bei seinen Veranstaltungen im Mittelpunkt. „Wir teilen da die Lernerfahrungen, man muss schließlich  nicht die gleichen Fehler noch einmal machen, stellte er fest. Mann müsse etwas im Kopf verändern. Wir brauchen neue Einstellungen zum Scheitern. „Zudem sei es erforderlich bei der Produktionsentwicklung schneller zu werden und neue Wege zu beschreiben. Er forderte mehr Flexibilität und initiierte neue Wege bei der Produktenwicklung ( heute scheitern 95 Proeznt aller Startups in Deutschland“).  Als Lösung präsentierte Dasbach seinen Zuhörern das aus den USA kommende  “ Leans Startup Modell “ bei dem es ein Scheitern im gewohnten Sinne nicht mehr gebe. Ein kleinen Schwenk machte der 31 -Jährige schliesslich um Thema “ digitale Nomaden „.

 

Kultur der stetigen Veränderung

Zu einen Vortrag über die Geschichte von Unternehmensgründern, die gescheitert sind, hat Karsten Koch, Aufsichtsratsvorsitzender der evb, am Donnerstagabend die zahlreichen Gäste beim achten Energie-Dialog der Energieversorgung Beckum begrüßt. “ Die Welt hat sich total verändert, wir leben in einer Zeit, die völlig auf den Kopf gestellt ist“ führte er aus. Koch blickte auch auf einen Umbruch in der Energiewirtschaft, hier gebe es große Veränderungen.  Wir müssen auf neue und wachsende Aufgaben reagieren, ja agieren “ ,pflichtet evb-Geschäftsführer Dennis Schenk seinem Vorredner bei, wir brauchen eine Kulter der stetigen Veränderung “ Die Anforderugen der Kunden würden sich in rasantem Tempo verändern, führte Schenk aus, und wir müssen uns dieser Geschwindigkeit stellen “  Der Kunde könne heute aus einem grossen Angebot auswählen, stellte der Geschäftsführer fest und wies auch darauf hin, dass die evb auch künfitg Energie für jedermann sicherstellen werde.

Quelle “ die Glocke“  vom 11.11.2017