evb plant vier neue Elektrotankstellen

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Die Energieversorgung möchte die Elektromobilität vor Ort fördern. Wie Geschäftsführer Dennis Schenk am Mittwoch im Bauausschuss erklärte, plant sein Unternehmen die Einrichtung von vier neuen Strom-Zapfsäulen im Stadtgebiet. Dafür sollen laut Schenk insgesamt rund 44 000 investiert werden. Die evb setzt dabei auf die Einwerbung von Fördermitteln aus dem „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“, dass das Vorhaben zu 40 Prozent bezuschussen könnte. Voraussetzung dafür ist allerdings unter anderem, dass der Antragsteller die geplanten Standtorte genau benennt. Das hat die evb bereits getan und für Beckum die Parkplätze Elisabethstraße und Rathaus, für Neubeckum die Standorte Gustav -Moll-Straße und die Park und Ride-Anlage Bahnhofstrasse benannt. Allesamt städtische Fläche, für die jeder Ausschuss grünes Licht geben muss. Das tut er in drei Fällen auch bereitwillig, wie sich zeigte. Im vierten ist die Lage etwas schwieriger. Wie Elma Liekenbröcker, Leiter des Fachbereichs Recht und Ordnung , in der Sitzung darlegte , erscheint der Standort am Bahnhof Neubeckum wegen der hohen Auslastung der Parkplätze ungünstig. Denn durch die Stromtankstelle würden zwei Stellplätze für die normale Nutzung entfallen. Die Verwaltung erhielt den Auftrag, Alternativen im Nahbereich, zum Beispiel am neu zu gestaltenden Bahnhof-Vorplatz, zu sondieren. Wie Dennis Schenk erklärte sollen an den vier neuen E-Tankstellen Säulen vom Typ derjenigen entstehen, die bereits seit Mai 2014 an der Sternstrasse vor dem evb-Gebäude in Betrieb ist. Sie bieten jeweils zwei Anschlüsse. Abgerechnet werden kann künftig nach verschiedenen bargeldloen Zahlverfahren. Momentan ist der Autostrom für die Handvoll Beckumer Elektrofahrer aber noch gratis. Denn Abrechnen lohnt sich bei derart geringer Stromabnahme überhaupt nicht.

 

Quelle: Die Glocke vom 24.03.2017