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evb steuert stabil durch die Energiekrise

Energieversorger legt Geschäftszahlen für 2021 vor – Ergebnis auf Vorjahresniveau – 2,1 Millionen Euro erwirtschaftet – Energiekrise weiterhin das zentrale Thema

Beckum. Obgleich es ein Jahr voller Veränderungen war, konnte die Energieversorgung Beckum (evb) im Geschäftsjahr 2021 das Niveau des Vorjahres halten. „Mit einem Jahresüberschuss von 2,1 Millionen Euro sind wir noch zufrieden. Dass wir nicht im Plan sind, war unter den derzeitigen Umständen nicht anders zu erwarten“, sagte evb-Geschäftsführer Dr. Daniel Dierich im Rahmen der Jahrespressekonferenz. Zusammen mit dem Ergebnis komme man auf eine starke Wertschöpfung in Beckum und der Region von rund 10 Millionen Euro. Daniel Dierich ergänzte: „Mein Dank gilt den Kundinnen und Kunden, die uns seit Jahren die Treue halten –¬ auch in dieser schwierigen Zeit, sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“ Aufsichtsratsvorsitzender Markus Höner erläuterte, dass die solide Entwicklung angesichts der enormen Preissteigerungen im zweiten Halbjahr und der personellen Veränderungen im Unternehmen keine Selbstverständlichkeit sei. Er betonte: „Mit der Erfahrung und der Mentalität des Anpackens von Daniel Dierich möchten wir die Zukunft der evb weiterhin erfolgreich gestalten“. Daniel Dierich trat sein Amt zum Jahresbeginn 2021 an und auch Markus Höner startete im Januar 2021 als Aufsichtsratsvorsitzender.

Starker Kundenzuwachs nach Kündigungen von Billiganbietern

Insgesamt ist im Jahr 2021 sowohl beim Strom als auch beim Gas der Absatz gestiegen. Beim Strom habe das vor allem mit dem starken Kundenzuwachs, dem gestiegenen Verbrauch von Sondervertragskunden und der steigenden Anzahl Wallboxen zu tun, erläuterte der Geschäftsführer. Hintergrund für den Anstieg der Kundenzahl waren unter anderem Belieferungseinstellungen und Insolvenzen anderer Marktteilnehmer: Mit dem Anstieg der Beschaffungspreise hatten in 2021 mehrere Billiganbieter wie stromio und gas.de ihren Kunden die Verträge gekündigt. Als Grundversorger hat die evb diese Menschen aufgenommen. Obgleich die evb mit ihrer langfristigen Beschaffungsstrategie auf Kundenzuwachs ausgerichtet ist, war die Anzahl der Neukunden unerwartet hoch. „Deshalb mussten wir kurzfristig Energie zu den exorbitant hohen Marktpreisen nachkaufen“, sagte Daniel Dierich. Somit habe sich die positive Entwicklung bei der Kundenzahl nicht in höheren Gewinn niedergeschlagen. Der Geschäftsführer betonte: „Wir freuen uns über den Kundenzuwachs und einen großen Kundenstamm heute und in der Zukunft. Gemeinsam können wir viel bewegen.“

Energiewende vor Ort gestalten

Auch zukünftig möchte die evb mit zahlreichen innovativen Angeboten rund um erneuerbare Energien die Energiewende in der Region aktiv gestalten. Der Strom der evb ist ab 2023 zu 100% klimaneutral. Mit der STROMAT-Wallbox sowie mehreren Ladesäulen in Beckum und dem Autostrom-Tarif leistet die evb einen Beitrag zur Verkehrswende. Die persönliche Energiewende ihrer Kundinnen und Kunden unterstützt sie durch Angebote rund um Photovoltaik. Eine innovative Wärmeversorgung ist im Neubaugebiet „Im Kirchfeld“ geplant: Hier soll kalte Nahwärme mit Erdkollektoren zur Versorgung der Wohneinheiten eingesetzt werden.

Energiekrise bisher zufriedenstellend durchsteuert

Die richtig schweren Zeiten liegen aber erst noch vor der evb und ihren Kundinnen und Kunden. Die Energiekrise wird nach den massiven Verwerfungen in diesem Jahr auch deutliche Auswirkungen auf die Jahre 2023 und 2024 haben. „Versorgungssicherheit kann es nicht zum Nulltarif geben. Erst ab 2025 ist eine Entspannung – auch preislich – zu erwarten“, prognostizierte Daniel Dierich vorsichtig.

Für die nächsten beiden Winter liegt der Schwerpunkt auf der Sicherstellung der Versorgungssicherheit mit Strom und Gas. In diesem Zusammenhang appellierte Markus Höner an alle Beckumerinnen und Beckumer: „Jede einzelne Einsparung zählt. Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten und entlastet sich sogar selbst dabei. Nur gemeinsam kommen wir durch die Energiekrise.“

Während andere Energieversorger derzeit Verluste machen, die wiederum zu noch höheren Preisen führen, städtische Kredite in Anspruch nehmen oder gar Insolvenz anmelden müssen, ist die evb bisher mit einem blauen Auge durch die Energiekrise gekommen und auch für die nächsten Jahre gut aufgestellt. „Das ist nicht selbstverständlich in der heutigen Zeit, sondern das Ergebnis harter Arbeit. Hierfür gilt mein besonderer Dank den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der evb“, so Markus Höner.
„In den nächsten Jahren wird es darauf ankommen, dass die evb weiterhin ein starker Partner der Beckumerinnen und Beckumer, der Verwaltung und der Unternehmen vor Ort sein wird“, betonte Aufsichtsratsvorsitzender Markus Höner.

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